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New Forest LIFE 3 project -Sustainable Wetland Restoration in the New Forest

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Hintergrundinformationen zum Projekt


Der Erhalt der ungewöhnlichen Kombination von Lebensräumen im New Forest war vor allem auf die Beweidung durch die Ponies und Rinder der „Commoners“ (Anwohner mit Weiderechten) zurückzuführen. Auf den schlecht entwässerten Böden, die oft die Talmoore umgeben, weicht europäische Trockenheide nordatlantischer Feuchtheide. Hier sind viele verschiedene Pflanzengesellschaften zu finden, z.B. in Torfmoor-Schlenken (Rhynchosporion), kalkreichen Niedermooren und Übergangsmooren.

In den Quellmooren lebt die seltene Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale). Dort gibt es viele kleine Bäche und Teiche: nährstoffarme (oligotrophe), saure, sehr schwach mineralische Gewässer und oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetationen der Littorelletalia uniflorae und/oder der Isoëto-Nanojuncetea. In manchen Teichen ist der Kammmolch (Triturus cristatus) anzutreffen.
Zu den feuchten, sauren Wiesen gehören auch Pfeifengraswiesen mit blauem Pfeifengras auf kalkreichen, torfigen oder tonig-schluffigen Böden (Eumolinion). Die Wälder werden von alten bodensauren Eichenwäldern auf Sandebenen mit Quercus robur und atlantischen bodensauren Buchenwäldern mit Stechpalmen und gelegentlich auch Eiben in der Strauchschicht dominiert.
Die zahlreichen sehr alten Bäume sind wichtig für epiphytische Flechten und Moose. Diese Bäume und das Totholz dienen auch vielen seltenen Invertebraten als Lebensgrundlage – z.B. dem Hirschkäfer. Weniger ausgedehnt sind die Auenwälder mit Erle (Alnus glutinosa) und Esche (Fraxinus excelsior), die Moorwälder und die Waldmeister-Buchenwälder (Asperulo-Fagetum).

Der New Forest beherbergt darüber hinaus international bedeutsame Bestände von Nachtschwalben, Heidelerchen, Provencegrasmücken, Wespenbussarden und Kornweihen sowie von Ottern, Fledermäusen, Reptilien, Amphibien und Fischen.


Das Mosaik von Heideland, Grasland und Moor ist mit 14.800 ha der größte noch bestehende zusammenhängende Lebensraum dieser Art im englischen Tiefland. In ganz Europa gibt es kein vergleichbares gleichwertiges Beispiel für ein solch komplexes System von Mooren. Über 4.000 ha Weidewald bilden die größte, noch bestehende Waldfläche dieser Art in Europa. In diesen Wäldern finden sich bemerkenswerte Beispiele seltener Habitate wie z.B. Erlenwälder im Überschwemmungsgebiet von Flüssen oder Moorwälder, die innerhalb relativ unberührter und sauberer Wassereinzugsgebiete überdauert haben.

| LIFE III Project |

 




 
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