Renaturierung
der Auwaldgebiete („Ancient and Ornamental“)
Die Forestry Commission hat das Kappen der Stechpalmen im
Winter 2003/2004 abgeschlossen, wobei fast 4 Hektar an den
folgenden Stellen gekappt wurden:
- Ocknell Wood 1,0 ha, Clay Ford 0,5 ha, Highlands Water 0,6
ha (Lymington)
- Anses Wood 0,8 ha (Dockens Water)
- Stoney Moors 0,4 ha, Holmsley 0,4 ha (Avon Water)
Bei dieser Gelegenheit wurden darüber hinaus etwa 88
Bäume erstmalig gekappt.
Ferner wurden die Arbeiten an den Zugangswegen zur Vorbereitung
der geplanten Fällarbeiten (Bergahorn) im nächsten
Sommer im Gebiet Wotton Inclosure abgeschlossen.
Der National Trust plant weitere Arbeiten am Dockens Water,
einschließlich der Entfernung von Kiefern und Birken
am Ufer sowie des Schneitelns ausgewachsener Weiden in Abschnitten
von 50 Metern. Zurück zum Anfang>>
Renaturierung
von Auwaldland (Inclosures)
Die Renaturierungsarbeiten der Forestry Commission Riverine
Woodland am Fällbereich im Gebiet Highland Water Inclosure
nähern sich dem Abschluss. Die übrigen Nadelbäume
in diesem und dem Holmhill Inclosure-Gebiet sollen ebenfalls
gefällt werden. Das Fällen nicht-einheimischer Arten
wurde sowohl in dem Gebiet Dames Slough Inclosure als auch
im Gebiet Slufters Inclosure abgeschlossen und zu diesem Zeitpunkt
werden Hemlocktannen aus dem Gebiet Knightwood Inclosure entfernt.
Die Entfernung der Nadelbäume in Blackwater (Vinney Ridge)
ist jetzt fast abgeschlossen: Es ist nur noch ein kleines
Gebiet übrig, in dem Hemlocktannen zu entfernen sind.
Im Gebiet Knightwood Inclosure ist die Umordnung von Zäunen
geplant. Diese Arbeiten sollen bis zum Frühling 2004
abgeschlossen sein. Zur Zeit werden Zaunarbeiten in Gebieten
in Highlands Water durchgeführt, die wieder für
die Beweidung geöffnet werden; es wird davon ausgegangen,
dass das Gebiet im Sommer für Weidetiere der Commoners
geöffnet wird. Zurück
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Renaturierung
der Moore
Es wurden Pläne für die Renaturierung der Moore
im Gebiet Slufters vorbereitet. Mittlerweile wurde mit der
Produktion von Heideballen begonnen. Die Renaturierungsarbeiten
am Holmsley Bog sollen ebenfalls in Kürze beginnen und
im Gebiet Highlands Water Inclosure wurde die Renaturierung
des Moors bereits in Angriff genommen. Zurück
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Renaturierung
von Wiesen
Es wurden Pläne für die Entfernung von Gebüsch
auf dem Sporelake Lawn und dem Markway Lawn genehmigt. Mit
diesen Arbeiten soll im Frühherbst 2004 begonnen werden.
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Physikalische
Gutachten
Die Environment Agency hat einen zusammenfassenden hydrologischen
Bericht für den oberen Lymington River und das angrenzende
Überschwemmungsgebiet erstellt. In diesem Bericht werden
die Einzugsmerkmale, die Hydrologie und Hydrometrie sowie
die Geomorphologie erläutert. Ferner beinhaltet er eine
technische Zusammenfassung über die hydrometrische Ausrüstung
und die Datenqualität. Die Daten von den hydrologischen
Überwachungsstellen werden monatlich zusammengetragen.
Bericht lesen>>(link)
Im Rahmen des LIFE-III-Programms ist eine sorgfältige
Untersuchung möglicher Auswirkungen der Renaturierungsarbeiten
auf die Hochwasserschutzsituation vorgeschrieben. Dabei ist
nachzuweisen, dass die Arbeiten keine negativen Folgen für
die Hochwassersituation haben. Aus einer von der Environment
Agency mit Unterstützung der Universität Southampton
vorgenommenen kritischen Analyse der hydrometrischen Daten
geht hervor, dass dies im vorliegenden Projekt der Fall ist.
Das Unternehmen Halcrow wurde mit der Erstellung eines Worst-Case-Scenarios
auf der Grundlage des Flood Estimation Handbook beauftragt.
Die Simulationsergebnisse haben gezeigt, dass die LIFE-III-Renaturierungsarbeiten
keine Erhöhung des Hochwasserscheitels bewirken können
und dass die Arbeiten insgesamt positive Auswirkungen auf
die Hochwasserschutzsituation haben werden.
Die Environment Agency hat im Auftrag des britischen Ministeriums
für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten
(DEFRA) einen Beweidungsbericht erstellt, in dem die vorgeschlagenen
Flussrenaturierungsarbeiten umrissen werden, wobei besonders
auf vorgeschlagene Arbeitsgebiete im nicht eingezäunten
Wald (Open Forest) eingegangen wird. In einer unabhängigen
Beurteilung beantwortete ein Ökologe Fragen zur Gesundheit
und Sicherheit des Viehs sowie zur Quantität und Qualität
der Beweidung. Auswirkungen auf die Rechte der Commoners wurden
ebenfalls untersucht. Zurück zum Anfang>>
Renaturierungsarbeiten
im Flusshabitat
In einem Monitoring prüft das Department of Geography
and GeoData Institute der Universität Southampton die
Auswirkungen der im letzten Sommer durchgeführten Renaturierungsarbeiten
im Flusshabitat im Gebiet Rhinefield Inclosure, wo die Environment
Agency einen 1,5 km langen Abschnitt des Blackwater (eines
Nebenflusses des Lymington River) in seinen ursprünglichen,
mäandernden Verlauf rückversetzt hat. Es wurden
verschiedene Geräte zur Messung des Hochwasserstands
installiert. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden 2004 in einem
Bericht vorgelegt.
In weiteren topographischen Studien hat die Environment Agency
den Referenzpegel unmittelbar nach der Flussrenaturierung
im Gebiet Rhinefield Inclosure ermittelt.
Zur Sicherstellung der erforderlichen hydrometrischen Deckung
haben Mitarbeiter der Environment Agency an Schlüsselstellen
im gesamten Einzugsgebiet des Upper Lymington zusätzliche
hydrometrische Instrumente aufgestellt. Die Daten dieser Instrumente
werden monatlich von den Mitarbeitern der hydrometrischen
Abteilung der Environment Agency Hampshire erfasst. Sie dienen
als Grundlage für eine anschließende Qualitätskontrolle.
Darüber hinaus wurden von der Universität Southampton
am oberen Abschnitt des Highland Water Überwachungsinstrumente
installiert, die zur Vorbereitung der geplanten Renaturierungsarbeiten
in diesem Abschnitt im Sommer 2004 dienen. Diese Geräte
sammeln ausführliche Basisdaten zu den aktuellen hydrologischen
und geomorphologischen Prozessen, die dann mit der Situation
nach der Renaturierung verglichen werden können. Zurück
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Ökologische
Überwachung
Daten von an 15 Stellen durchgeführten, rein mengenbezogenen
Untersuchungen von Fischgründen wurden analysiert und
von der Environment Agency in einem Bericht vorgelegt. Die
Daten der Studie zur Ermittlung der Lebensraumqualität
aufgrund der erwarteten Lachsbestände (HABSCORE-Methode)
werden analysiert und zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt,
wenn mehr Gebiete wiederhergestellt worden sind, so dass ein
Vergleich der Habitatqualität vor und nach der Renaturierung
ermöglicht wird. Hinsichtlich der 2004 erfolgten Renaturierung
des Rhinefield-Gebiets sind erste Erfolge zu verzeichnen.
So haben Meerforellen gerade stromabwärts gelaicht und
konnten ungehindert flussaufwärts schwimmen, um dort
zu laichen. Große Mengen organischer Substanzen wurden
von kürzlich aufgetretenen Hochwasserfuten aus dem renaturierten
Flussbett geschwemmt. Dabei wurde ein gutes, kiesiges Laich-
und Jungfischhabitat freigelegt.
Nach der Renaturierung führte die Environment Agency
Anfang November 2003 eine Studie über die makroinvertebrate
Fauna am Fluss Blackwater im Rhinefield-Gebiet durch - genau
ein Jahr nach der Durchführung der Basisuntersuchungen.
Dadurch wurde gewährleistet, dass die in die Berechnungen
einbezogenen Artenlisten und verschiedenen Bioindikatoren
der Studien vor und nach der Renaturierung vergleichbar sind
und die für Populationen aquatischer Invertebraten charakteristischen
jahreszeitlich bedingten Abweichungen minimiert werden.
Wie auch bereits bei der Studie im Vorfeld der an diesem
Abschnitt durchgeführten Renaturierung wurden Proben
aus dem Hauptflussbett und aus angrenzenden Habitaten wie
Bächen und Teichen entnommen. Es ist unwahrscheinlich,
dass die makroinvertebrate Fauna in diesem Stadium bereits
derjenigen in natürlichen, ungestörten Abschnitten
entspricht. Die Kolonisierung eines neuen Habitats erfolgt
erst allmählich im Laufe des nächsten Jahres und
darüber hinaus. Ein Teil der Arbeit besteht darin, festzustellen,
wie widerstandsfähig diese Populationen sind. Die Heterogenität
des Habitats im Hauptflussbett ist bereits deutlich verbessert,
und die Veränderungen im Fluss führen zu einer Entwicklung
von Lebensräumen, die am vormalig kanalisierten Abschnitt
nicht vorlagen.
Die Analyse der 15 entnommenen Proben ist zu diesem Zeitpunkt
noch nicht abgeschlossen und es wurden noch keine statistischen
Vergleiche durchgeführt. Es steht jedoch bereits zu diesem
Zeitpunkt fest, dass Omphiscola glabra, die seltene Längliche
Sumpfschnecke, die bei vor der Renaturierung durchgeführten
Untersuchungen gefunden wurde, in dem für sie „reservierten“
Lebensraum gedeiht – anscheinend ungestört durch
Einflüsse aus der näheren Umgebung.
Erfreulicherweise wurde noch ein weiterer auf der Roten Liste
stehender Invertebrate, der Tauchkäfer Graptodytes flavipes,
in einem der neu angelegten Teiche angetroffen. Diese Art
ist auf offene Tiefland-Heideteiche angewiesen; ihre Verbreitung
wird als “atlantisch” bezeichnet. Ihr dezimiertes
Verbreitungsgebiet wurde seit 1980 (10 ha in England und Wales)
aufgezeichnet. Der New Forest ist eines der drei Gebiete,
in denen sie am stärksten vertreten ist. Die Besiedlung
von Auenlebensräumen durch solche Arten kann als nützliches
Barometer für eine erfolgreiche Lebensraumverbesserung
dienen, da über ihre ökologischen Zusammenhänge
viel bekannt ist. Zurück zum
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Moorwälder
Der National Trust hat Renaturierungsarbeiten auf einer Fläche
von ca. 4 Hektar innerhalb der Newlands Plantation abgeschlossen.
Die Arbeiten umfassten die Abholzung einer Drehkiefergruppe
mit sowohl stehenden als auch umgestürzten Bäumen.
Darüber hinaus wurde eine Fläche struppiger Fichten
gerodet, die rings um einen in der Pflanzung angelegten Teich
wuchsen. Das Teichgebiet hatte sich an einigen Stellen bereits
teilweise zu Moorgebiet zurückentwickelt. Zurück
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Studie über brütende
Watvögel
Die RSPB hat die beiden Feldforscher Rick Goater und Daniel
Houghton damit beauftragt, zwischen März und Juni 2004
eine Studie über brütende Watvögel durchzuführen.
Es wurde eine erste Beurteilung der Untersuchungsmethode durchgeführt
– zunächst durch Gespräche mit der Forschungsabteilung
der RSPB über eventuell erforderliche Anpassungen der
früher verwendeten Untersuchungsmethoden, danach durch
allgemeinere Beratungen mit English Nature und anderen Organisationen.
Die Mitarbeiter werden brütende Watvögel (Kiebitz,
Schnepfe, Brachvogel und Rotschenkel) an teils zufällig,
teils bewusst ausgewählten Gebieten innerhalb des Moorsystems
des New Forest Valley untersuchen. Die Studie hat die folgenden
Zielsetzungen:
- Erstellung zahlenmäßiger Schätzungen der
brütenden Kiebitze, Schnepfen, Brachvögel und Rotschenkel
(auf der Grundlage einer Stichprobenerhebung von 30%, aus
der die Gesamtpopulationszahlen extrapoliert werden).
- Feststellung von Trends in der Artenpopulation gegenüber
der letzten Studie über brütende Watvögel 1994,
und
- Schaffung eines Überwachungsinstruments für die
im Rahmen des LIFE-III-Projekts durchgeführten Renaturierungsarbeiten,
da der Brüterfolg der Watvögel einen sehr geeigneten
Indikator für die Größe und den Zustand des
Moorhabitats im Tal darstellt.
Der Bericht über die Lage der brütenden Watvögel
im New Forest – einschließlich einer Gegenüberstellung
mit den Ergebnissen der 1994 durchgeführten Studie (Tubbs
and Tubbs, 1996) wird im August 2004 veröffentlicht.
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Kommunikation
Unter der Leitung des Hampshire County Council wurden eine
Projektbroschüre und die erste Ausgabe eines zweimal
jährlich erscheinenden Projekt-Newsbriefs erstellt. Lesen>> Zurück zum Anfang>>
Water Basin Management
Forum
Die Sitzungen des Water Basin Management Forum finden weiterhin
alle vier Monate unter der Leitung der Forestry Commission
statt. Für Juni ist ein Besuch des Forums vor Ort geplant,
bei dem die im vorhergehenden Jahr erzielten Fortschritte
in Augenschein genommen werden. Zurück
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